Home Über uns Patienten Fachärzte Mitglieder Industrieaussteller Veranstaltungen
Aktuelle VersammlungZertifikateAnkündigungSommerschuleFort- und WeiterbildungVersammlungsarchiv

Sprache/Langage:

Aktuelle Versammlung

Frühjahrsversammlung 2012: Jubiläums-Kongress: 100 Jahre SGORL
21. - 22. Juni 2012 – Zentrum Paul Klee, Bern

 
Bern 2012
ALLGEMEINE INFORMATIONEN
Bern 2012

Präsident
Dr. Mattheus W. Vischer
Worbstrasse 312
CH 3073 Gümligen
president@orl-hno.ch

Auskunft
Suzanne Gaumann
Tel : 079 718 09 78
cong-org@orl-hno.ch

Tagungsort 
Zentrum Paul Klee
Monument im Fruchtland 3
CH-3000 Bern
Tel. +41 (0)31 359 01 01
www.zentrumpaulklee.ch

Badges
Für unsere Kontrolle, verlangt die SGORL, dass jeder Teilnehmer innerhalb des Gebäudes ein Badge trägt. Die Badges werden an dem ORL Informationsschalter den angemeldeten Teilnehmern zur Verfügung stehen.

Anmeldung
http://congress.orl-hno.ch -  Spätestens 15. Juni 2012

Die Einschreibung ist obligatorisch auch für die Mitglieder der SGORL. Die Kongressteilnahme ist gratis für Mitglieder und 200 CHF für Nichtmitglieder. Assistenzärzte in Ausbildung erhalten eine Rückzahlung von 100 CHF an dem ORL Informationsschalter bei Vorfürung der Bescheinigung.
Für jede Einschreibung am Ort wird ein Aufschlag von 50 CHF verrechnet.

Hotels Reservation
Zimmer wurden in verschiedenen Hotels über Bern Incoming GmbH zu einem besonderen Preis für Kongressteilnehmer vorgebucht. Sie können das Hotel wählen und Ihre Reservation direkt durchführen. Bitte beachten Sie, dass die Reservation vor dem 15. April 2011 erfüllt sein muss.

Online Buchung

Stornobedingungen: Gemäss Hotel Reglement.
Für Details bitten wir Sie, Herr Hauenstein, Bern Incoming, michael.hauenstein@bern-incoming.ch - Tel. +41 (0)31 328 12 65 direkt zu kontaktieren.

Eine einfache Unterkunft finden Sie auch Im Hotel Landhaus, Altenbergstrasse 4 - 3013 Bern –  Tel. 031 2348 03 05 - www.albertfrida.ch - hotel@albertfrida.ch.

Weiterbildung
Für die Teilnahme am Kongress erhalten Sie 16 Punkte gemäss FMH-Reglement vom 1. Januar 2007.
Sie können, sofern Sie sich für die Versammlung angemeldet haben, Ihre Bestätigung selbst herunterladen und ausdrucken, und zwar via Homepage (http://congress.orl-hno.ch) unter Veranstaltungen, dann « ZERTIFIKATE » nachdem Sie Ihre Kongressbeurteiligung ausgefüllt haben.

Ausstellung
Während der Dauer der Versammlung findet eine Ausstellung mit den neuesten Produkten und Dienstleitungen der Medizintechnik und Pharmaindustrie statt. Den Besuch der Ausstellungen empfehlen wir wärmstens. Die ausstellenden Firmen leisten einen wesentlichen Beitrag zur Finanzierung des Kongresses.

Ankündigungen
Herbstversammlung 2012: 15. / 16. November 2012, Hotel Seepark Thun
Kongress 2013: 13. / 14. Juni 2013 – Brig, Thema : Rhinologie, Olfaktologie

EINLADUNG

Sehr geehrte Ehrenmitglieder,
Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die 99. Frühjahrsversammlung der SGORL wird wieder in den schönen Räumen des Zentrums Paul Klee stattfinden, ein Ort der Begegnung von nationaler und auch ein bisschen internationaler  Ausstrahlung. Dieses architektonisch einzigartige Meisterwerk von Renzo Piano ist ein würdiger Rahmen für unsere wissenschaftliche Tagung und für die Ausstellung unserer Gönner und Sponsoren. Zu den Hauptthemen Otologie und Audiologie sind Referenten aus dem In- und Ausland eingeladen, und wir freuen uns auf die Anmeldung von Beiträgen unserer Mitglieder. Als Neuigkeit präsentieren wir dieses Jahr ein Mini Symposium mit Impulsreferaten.

2012 begeht unsere Gesellschaft ein großes Jubiläum: 100 Jahre SGORL. Am Donnerstag Nachmittag hören wir zum Auftakt ein medizinhistorisches Referat zur Geschichte der SGORL und am Abend sind Sie alle herzlich eingeladen zum Festanlass im Kornhauskeller Bern, mitten in der Altstadt, ein berühmter Keller aus dem Berner Hochbarock, in dem seit mehr als 100 Jahren Kongresse und Anlässe gefeiert werden. Es wäre mir eine große Freude, an diesem festlichen Abend möglichst viele von Ihnen dabei zu haben. Jung und Alt sollen sich wohl fühlen, sei es auf den Galerien, an der Bar, in der Lounge oder an einem der runden oder langen Tische im Erdgeschoss, in großen oder kleinen Gruppen, jede und jeder nach seinem Geschmack. Genießen Sie die Gelegenheit zum gemütlichen Schwatz beim Apéro oder beim Gang ans Buffet oder beim Dessert. Der Abend wird aufgelockert mit Beiträgen aus dem Komitee der Assistenten, Vertreterinnen und Vertreter der jungen Generation aus den großen Kliniken. Sie dürfen außerdem eine Überraschung erwarten, ein "Ohrenschmaus" der besonderen Art für Ohrenärztinnen und Ohrenärzte – passend zu unseren Hauptthemen. Freuen Sie sich auf einen gemütlichen Abend mit Ihren Partnern und Partnerinnen, Kollegen aus der Klinik, Praxispartnern, ehemaligen Oberärzten...!

Seien Sie herzlich willkommen in Bern am 21. und 22. Juni 2012!

Mit freundlichen Grüßen,

Mattheus Vischer

EINGELADENE REFERENTEN


Professeur Jean Philippe Guyot
Service d’ ORL et de chirurgie cervico-faciale
Hôpitaux Universitaires de Genève
Les étranges histoires des patients et de leurs docteurs dans le tourbillon du Menière !

Professor  Alex Huber
Klinik für Ohren-, Nasen-, Hals- und Gesichtschirurgie
Universitätsspital Zürich
Die Zukunft der Otologie

Professor Christoph von Ilberg
Menière Center Frankfurt
Meine Erfahrung mit der Labyrinth Anästhesie in der Behandlung des einseitigen und beidseitigen Morbus Menière

Professor Birger Kollmeier
Abteilung medizinische Physik & Zentrum für Hörforschung
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Sprachaudiologie im Störschall: die Schärfe des Hörsinns?

Professor Andrej Kral
Institut für Audioneurotechnologie, HNO-Klinik
Medizinische Hochschule Hannover
Visuelle Kompensation der angeborenen Gehörlosigkeit

Professor Thomas Linder
HNO Klinik
Kantonsspital Luzern
Mini-Symposium Otologie:  Challenge the experts
Panel: Prof Daniel Bodmer, Basel; Prof Marco Caversaccio, Bern; Prof Alex Huber Huber, Zürich; PD Dr. Izabel Kos, Genève; Prof Daniel àWengen, Binningen

Professor Albert Mudry, MD, PhD
Lausanne and Stanford University
Société Suisse d'ORL: 100 ans d'histoire

Professor Joachim Müller
Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde
Ludwig-Maximilians-Universität München
Cochlea Implantate – ein kompakter Überblick zu aktuellen Indikationen und ein kurzer Blick in die Zukunft

Professor Rudolf Probst
Klinik für Ohren-, Nasen-, Hals- und Gesichtschirurgie
Universitätsspital Zürich
Vestibularis-Schwannome: behandeln oder nicht behandeln?

Professor Gunesh Rajan, MD, FRACS
Otolaryngology, Head and Neck Surgery
University of Western Australia
Otologie downunder - No Worries Mate!

Professor Steven D. Rauch
Massachusetts Eye and Ear Infirmary,
Harvard Medical School, Boston USA
Inner Ear Disorders: Insights from Temporal Bone Histopathology

Dr. Pascal Senn                                                              
Universitätsklinik für Hals-, Nasen- Ohrenkrankheiten, Kopf- und Halschirurgie
Inselspital Bern
Stammzellbasierte Ansätze zur Therapie von Innenohrerkrankungen: Fakten und Mythen


RAHMENPROGRAMM


Jubiläumsfeier - 100 Jahre der SGORL


Donnerstag, 21. Juni 2012
20h.00                                                          

Kongressbankett im kornhaus k e l l e r

Das Berner Kornhaus wurde 1711 bis 1718 aus Ostermundiger Sandstein erbaut. Es gilt als eines der Hauptwerke des bernischen Hochbarocks. In den drei Obergeschossen wurden Getreidevorräte gelagert, die grosse Halle im Erdgeschoss diente an Markttagen, während im Keller die Fässer der Zehnt und Domaineweine lagerten. Venedig liegt auf Wasser, Bern aber auf Wein" besagt ein Sprichwort aus dieser Zeit. Das riesengrosse Fass thront in der Apsis könnte jedoch 36'000 Liter fassen.

Preis:
Mitglieder : eingeladen
Nicht-Mitglieder und Partner:  CHF 100.—

Falls sich ein Mitglied angemeldet hat, aber nicht kommen kann, ist eine Annulation unbedingt erforderlich (cong-org@orl-hno.ch).

HINWEISE FÜR VORTRAGENDE


Vortragsdauer
Pro Vortrag sind 10 Minuten vorgesehen. Die Vortragsdauer darf maximal 7 Minuten betragen und nicht überzogen werden. Die Sitzungsleiter sind angewiesen, den Vortragenden nach dieser Zeit zu unterbrechen und den Vortrag zu beenden. Die verbleibenden 3 Minuten sind für Fragen und Diskussion vorgesehen.

Präsentation
Standard ist eine Power-Point Präsentation (Windows). Der Vortrag muss mindestens 2h vor Sitzungsbeginn beim Empfangsbüro der SGORL auf CD – Rom oder mittels USB Stick abgegeben werden. Das Anschliessen eines eigenen Computers (Laptop) zum Vortrag ist nicht gestattet. Der Vortragende ist dafür verantwortlich, dass mögliche Filmsequenzen und Photos korrekt funktionieren und gezeigt werden können.

Preis
Die besten Vorträge und Poster von in Ausbildung stehenden Assitenten/Assistentinnen werden prämiert. Preiskandidaten sind im Programm mit einem Stern (*) gekennzeichnet.

HINWEISE FÜR POSTERAUTOREN


Poster
Alle Poster müssen das internationale Standardformat A0 besitzen, mit einer Breite von 841 mm und einer Höhe von 1189 mm. Bitte beachten Sie, dass die Stellwände am Boden stehen und Poster nur im Hochformat angebracht werden können. Alle Poster müssen spätestens bis Donnerstag morgen 10 Uhr aufgehängt werden.

Posterpräsentation
Die Posterpräsentation darf 3 Minuten (entspricht 3 - 4 Powerpoint Folien) nicht überschreiten, die Sitzungsleiter sind angewiesen, den Vortragenden nach dieser Zeit zu unterbrechen und die Präsentation zu beenden. Eine Minute ist für 1 -2 Fragen vorgesehen. Die Präsentation muss mindestens 2h vor Sitzungsbeginn beim Empfangsbüro der SGORL auf CD – Rom oder mittels USB Stick abgegeben werden. Das Anschliessen eines eigenen Computers (Laptop) für die Präsentation  ist nicht gestattet.
 
Preis
Die besten Vorträge und Poster von in Ausbildung stehenden Assitenten/Assistentinnen werden prämiert. Preiskandidaten sind im Programm mit einem Stern (*) gekennzeichnet.

WILLKOMMEN IN BERN


Das UNESCO-Welterbe

Das UNESCO-Welterbe Altstadt von Bern wird von der Aarenschlaufe umgeben und geniesst den Ausblick auf das überwältigende Alpenpanorama. Die romantische Hauptstadt verdankt ihren Reiz der Geschlossenheit des Stadtbildes.

Sechs Kilometer Laubengänge, Figurenbrunnen aus der Renaissance, das Münster, weitgehend erhaltene Sandsteinfassaden sowie eine einzigartige Dächerlandschaft prägen das Bild der 1191 gegründeten Stadt Bern, die eine der grossartigsten Zeugnisse mittelalterlichen Städtebaus in Europa ist.



Ausflüge und Besichtigungen


Bern Tourismus
Bahnhofplatz 10a - 3011 Bern
Tel. +41 (0)31 328 12 12
Fax +41 (0)31 328 12 77
info@bern.com
www.bern.com

 

 

 

"Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern Kunst macht sichtbar." Paul Klee

Paul Klee wurde am 18. September 1879 als zweites Kind des deutschen Musiklehrers Hans Wilhelm Klee und der schweizerischen Sängerin Ida Marie Klee, geboren.  Diesem Umstand war es zu verdanken, dass Klee durch das Elternhaus seine musikalischen Fähigkeiten entwickeln konnte; sie begleiteten und inspirierten ihn bis an sein Lebensende. Von 1886 bis 1890 besuchte Klee die Primarschule in Bern, September 1898 schloss er die Schulausbildung mit der Matura am Literargymnasium in Bern ab. Zur weiteren Ausbildung verließ er die Schweiz und zog nach München, um Kunst zu studieren.

Die Aquarelle von Klee neigten zu größerer Abstraktion, Klee malte, sensibilisiert durch das Farbverständnis für das intensive Licht und die Farben des Südens. So schrieb er am 16. April in sein Tagebuch: "Die Farbe hat mich. Ich brauche nicht nach ihr zu haschen. Sie hat mich für immer, ich weiß das. Das ist der glücklichen Stunde Sinn: ich und die Farbe sind eins. Ich bin Maler".  

Die Grafik spielt im Werk Paul Klees eine besondere Rolle, denn vom Gesamtwerk des Œuvrekatalogs sind mehr als die Hälfte grafische Werke. Ab Februar 1911 bis zu seinem Tod eigenhändig geführter Œuvrekatalog verzeichnet insgesamt 733 Tafelbilder (Gemälde auf Holz oder Leinwand), 3159 farbige Blätter auf Papier, 4877 Zeichnungen, 95 Druckgrafiken, 51 Hinterglasbilder und 15 Plastiken. Etwa 1000 Werke schuf er in den letzten fünf Lebensjahren. Seine Kompositionen haben in der Öffentlichkeit eine erstaunliche Popularität erlangt, obwohl sie sich einer einfachen Deutung entziehen.

Dezember 1933 emigrierte Klee in die Schweiz und zog Heiligabend  in Klees Elternhaus in Bern ein. Schon im Frühling 1934 reichte er ein Einbürgerungsgesuch ein, das aufgrund des Berliner Abkommens vom 4. Mai 1933 abgelehnt wurde: Deutsche Staatsbürger durften sich erst um das Schweizer Bürgerrecht bewerben, wenn sie sich seit fünf Jahren ununterbrochen in der Schweiz aufgehalten hatten. Paul Klee starb am 29. Juni 1940, eine Woche vor der Sitzung, in der Clinica Sant’Agnese in Muralto. 65 Jahre später wurde das wunderbare Museum  mit 4000 Klee’s Werke eröffnet.

Expressionismus, Kubismus und  Surrealismus, doch sind sie schwierig zu klassifizieren und spielen auf Träume, Dichtung und Musik an, und gelegentlich sind Wörter oder Musiknoten eingebettet. Die späteren Arbeiten sind zum Teil durch hieroglyphenartige Symbole gekennzeichnet, deren Linien Klee als "einen Spaziergang nehmen um seiner selbst willen, ohne Ziel umschrieb.


Puppentheater, 1923, Aquarell auf Kreidegrundierung, Zentrum Paul Klee, Bern

 

Photos : copyright Bern Tourismus / zentrum Paul Klee / kornhaus keller